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Die Corona-Krise dauert aus Sicht der Pfälzer Unternehmen länger als erhofft, acht von zehn Betrieben kämpfen weiterhin mit den Auswirkungen. Dies ist ein Ergebnis der vierten bundesweiten IHK-Blitzumfrage zur Corona-Krise für den Bereich der Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz.

Dabei sind die Umsätze nicht ganz so stark eingebrochen wie bislang befürchtet, allerdings betreffen Liquiditätsengpässe immer mehr Unternehmen.Mehr als ein Drittel (genau 37 Prozent; Vorumfrage 33 Prozent) der Betriebe rechnet im Verlauf dieses Jahres mit einem Umsatzrückgang um bis zu 25 Prozent, 23 Prozent (27 Prozent) der Betriebe befürchten Umsatzverluste zwischen 25 bis 50 Prozent und 16 Prozent (18 Prozent) sogar über 50 Prozent. Damit fallen die Umsatzrückgänge moderater aus als im Mai befürchtet.
Dabei wirkt sich die aktuelle Krise auf vielerlei Art und Weise ungünstig auf die Geschäftstätigkeit der Unternehmen aus (Mehrfachantworten möglich): Nach wie vor merken rund 10 Prozent keinerlei negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit. Mit einem Anteil von 64 Prozent (60 Prozent) klagt allerdings die Mehrheit über einen Nachfragerückgang – hauptsächlich aus dem Inland –Darüber hinaus müssen über 40 Prozent der Unternehmen (genau: 41 Prozent gegenüber 43 Prozent) eine Stornierung von Aufträgen durch Kunden hinnehmen. Der Anteil der Unternehmen, die einen Stillstand der geschäftlichen Tätigkeit, komplett oder zu großen Teilen beklagt, halbierte sich durch die Lockerungsmaßnahmen von 26 Prozent auf 13 Prozent. Nur noch 13 Prozent gegenüber 18 Prozent in der Vorumfrage müssen einen Ausfall von Mitarbeitern hinnehmen. Gleichzeitig berichten jetzt 46 Prozent (38 Prozent), dass sie eine Kürzung ihrer eigenen Investitionsplanungen in diesem Jahr planen.
Unverändert rund zwei Drittel der Betriebe berichten zugleich von negativen Effekten auf ihre Finanzierungssituation. 46 Prozent (Vorumfrage 52 Prozent) der Unternehmen verzeichnet dabei einen Eigenkapitalrückgang (Mehrfachnennungen möglich) Gegenüber der Umfrage im Mai steigt der Anteil der Unternehmen, die über Liquiditätsengpässe klagen deutlich um 15 Prozentpunkte auf jetzt 36 Prozent.
Zwei Drittel der Unternehmen versuchen, mit betrieblichen Maßnahmen gegen die Krise anzusteuern. Im Vordergrund stehen dabei das Kurzarbeitergeld (55 Prozent; Mehrfachnennungen möglich), gefolgt von der Beantragung von Soforthilfen/Überbrückungshilfen bzw. Krediten einer Förderbank (40 Prozent) und der Beantragung von Steuerstundungen (32 Prozent). Die Beantragung eines Verlustrücktrages aus 2020 ins Steuerjahr 2019 und sonstige Maßnahmen spielen eine geringere Rolle (16 Prozent und 4 Prozent). 30 Prozent planen einen Personalabbau (Vorumfrage 37 Prozent) in den kommenden zwölf Monaten und nur rund jeder Zehnte (3 Prozent) denkt über Neueinstellungen nach. Unverändert sechs von zehn Unternehmen wollen ihren derzeitigen Beschäftigungsstand beibehalten.
Nur noch halb so viele Betriebe wie bei der letzten Umfrage rechnen mit einer schnellen Rückkehr zur Normalität noch in diesem Jahr (16 Prozent gegenüber 31 Prozent). Die meisten Unternehmen rechnen mittlerweile erst für das Jahr 2021 mit normalen Verhältnissen (40 Prozent gegenüber 26 Prozent) und 13 Prozent sogar erst für einen Zeitraum ab 2022. Allerdings geben zugleich 18 Prozent an, (bereits wieder) in oder über der Vorkrisenauslastung zu arbeiten.
Die Umfrage wurde im Zeitraum zwischen dem 22. Juni und 26. Juni 2020 durchgeführt.

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