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Der ehemalige Stadtrat Willi Batzer nimmt Stellung zur Kooperation zwischen CDU, Grünen und SWG: "Da böte sich zum ersten Mal in der Geschichte des Speyerer Stadtrats die Möglichkeit, wechselnde Mehrheiten für Entscheidungen herbeizuführen. Aber nein: CDU, Grünen und Wählergruppe tun sich zusammen und fordern zwei zusätzliche Beigeordnetenstellen, welche zu allem Übel auch noch jährliche Mehrkosten weit jenseits von 150.000 Euro verursachen werden (dieses Geld könnte sinnvollerweise z.B. in den Ausbau des Radwegenetzes gesteckt werden, was von den Grünen seit Jahren -zu Recht- gefordert wird).

Noah Claus, Vorsitzender der SPD-West und der Speyerer Jusos, nimmt in einem Leserbrief zum Thema Beigeordnete wie folgt Stellung: "Ich war sehr verwundert über die Anschuldigungen der Herren Wilke und Scheid sowie von Frau Münch-Weinmann, die sie der Frau Oberbürgermeisterin vorwerfen. Die Kritik an der Vorgehensweise von OB Seiler ist völlig unbegründet. Es gilt die demokratischen und über Jahrzehnte gepflegten Grundregeln des Stadtrates einzuhalten. Wenn die Kooperationspartner eine Änderung der Hauptsatzung möchten, wird dieser Änderungsvorschlag zuerst im Ältestenrat diskutiert.

SPD-Stadtrat Friedel Hinderberger nimmt Stellung zu den Vorgängen um eine Ratsmehrheit und Beigeordnetenposten: "Als ältestes Ratsmitglied des Stadtrates von Speyer stelle ich fest, dass ich in all den Jahren solch ein Hick-hack um die Bildung einer Mehrheit im Rat noch nicht erlebt habe. Es ist für mich unverständlich, dass eine wahrscheinliche Koalition aus der beiden Wahlverlierern CDU und SWG mitden Grünen nur zum Zweck eines Beigeordneten und eines Ehrenamtlichen geschmiedet werden soll.

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