Vom Klaus Stein
Obwohl es wegen teuren Auflagen fast auf der Kippe stand, war das vom Ortskartell organisierte Dorffest - das Attribut "Historisch" kann man getrost streichen, nachdem das Theaterstück weggefallen ist - Rund um die barocke Kirche in Hanhofen ein Publikumsrenner. Vor allem am Freitag und Samstag sei es proppenvoll gewesen, so ein Teilnehmer.
Der Sonntag gehörte dagegen weitgehend den Einheimischen. Das kulinarische Angebot war vielfältig und durchgehen von guter Qualität.
Herausragen sind hier die "Kulinarischen Sieben" zu nennen, eine siebenköpfige Gruppe, die mit ihrer Speisekarte voll ins Schwarze getroffen hat. Auf dem Menüplan standen unter anderem Kässpätzle mit Zwiebeln, toll gewürzte, lockere Fläaschknepp mit Meerrettichsauce und Kartoffel-Karottenstampf oder verschiedene "Bowls". Gut durchorganisiert, gab es keine langen Wartezeiten.
Zum Nachtisch konnte man zwischen Kaffee und Kuchen oder an einem anderen Stand einen Crêpe (französischer Pfannkuchen) beispielsweise mit Bananen und Eierlikör wählen.
Auch die Getränke passten sich dem hohen Niveau an, denn es gab neben diversen alkoholfreien Durstlöschern auch Bier, Wein, Secco oder "Aperol Spritz".
Ein buntes Bild boten die Stände mit Handwerkskunst, Mode, selbst gestricktem und genähtem. Glücksrad, Kinder-Karussell und "Gutselstand" sowie die Ausstellung mit Künstlern aus der Region rundeten das Fest ab.