Von Klaus Stein
Da habe sich zwei gefunden, die sich perfekt ergänzen: Der Politik-Quereinsteiger Jürgen Hook, der nach einem Vierteljahrhundert für die SPD das Amt des Dudenhofener Ortsbürgermeisters eroberte und Reinhard Burck, ein erfahrener Kommunalpolitiker und seit einigen Wochen Grüner Beigeordneter. Hook bringt kreative Ideen und frischen Wind in die Ortspolitik, Burck weiß, wie der Hase läuft, wie man die Menschen mitnimmt.
Beide betonen im Gespräch mit unserer Zeitung, dass sie sich im Dienste aller Bürgerinnen und Bürger sehen, keine Klientelpolitik machen werden.
"Natürlich können wie nicht alle Erwartungen erfüllen, dazu sind die Spielräume zu eng" betont Hook. Allerdings wollen sie diese Spielräumre ausnutzen.
Auch im Spargeldorf seien Klimaschutz und die Folgen des Klimawandels ein zentrales Thema, sind sich beide einig. Es gebe derzeit etwa 180 Solaranlagen auf Dächers des Dorfes und die reichten bei schönem Wetter aus, den gesamten Strombedarf Dudenhofens zu decken. Da sehe man noch deutlich Luft nach oben. Man werde prüfen, ob die Ortsgemeinde Anreize schaffen kann, dass noch mehr Bürger-Solaranlagen auf die Dächer kommen, beispielsweise durch Beratung über Speichemöglichkeiten und Förderprogramme - in Kooperation mit den Versorgungsbetrieben.
Auch beim Verkehr seien alternative Lösungen zu der aktuellen Situation mit mäßigem ÖPNV und vielen privaten Autos angesagt. Carsharing und flexiblerer Busverkehr könnten da Lösungsansätze sein.
Eine Herzenangelegenheit ist es Hook und Burck auch, die Vereine bei ihrer wichtigen gesellschaftlichen Arbeit zu stärken. Derzeit sei man dabei, die finanzielle Vereinsförderung der Gemeinde zu überprüfen, um sie den aktuellen Gegebenheiten anzupassen.
Wenn der Gemeiderat dem Antrag auf einen zweiten Beigeordneten folge, allerdings ohne Geschäftsbereich, denn sind sich der Bürgermeister und sein Stellverteter sicher, das man auch mit diesem vertrauensvoll zusammenarbeiten wird. (Foto: ks)