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Von Klaus Stein
Für den Dudenhofener Ortsbürgermeister Jürgen Hook (SPD) war der Neujahrsempfang der Gemeinde am Freitag fünf Monate nach seinem Amtsantritt ein weiteres stück kommunalpolitisches Neuland, für das er verantwortlich war. "Dass ich als neuer Bürgermeister heute zu euch sprechen darf, macht mich mächtig stolz."

nje dudenhofen03Er nannte die aktuelle Weltlage mehrfach als einen "Wahnsinn", sei es das brennende Australien oder der Konflikt im nahem Osten: "Der Klimawandel trifft uns von der härtesten Seite und manche glauben daran immer noch nicht, ein Wahnsinn…", so Hook der hinzufügte: "Wir für die Gemeinde werden unseren Teil dazu beitragen, die kommenden Feste wie die Spargelspitze, die Kerwe oder den Weihnachtswaldbasar Plastikfrei zu gestalten." Er appelliere an die Vereine dies zu unterstützen und um zusetzten.
In Sachen Umweltkatastrophen habe es auch die Partnergemeinde Martell in Südtirol erwischt. Im November 2019 haben sich mehrere Lawinen in Martell gelöst, die sogenannte Eberhöfer-Lawine streifte das Dorf - die Bilder gingen um die Welt.
"Im Jahr 2020 feiern wir unsere 45 Jährige in Freundschaft verbundene Partnerschaft, von daher werden wir des Öfteren dieses Jahr unsere Freunde in Martell besuchen", kündigte er an.
In den fünf Monaten seine Amtszeit habe es viele tolle Veranstaltungen und Aktivitäten gegeben wie den im August den Kreisfeuerwehrtag in Dudenhofen. Auch der traditionelle Seniorenausflug oder der Seniorennachmittag mit Kaffee und Kuchen ebenso erfolgreich verlaufen wie der Neugeborenempfang. Kulturell gab es die Drechselausstellung, einen Fotowettbewerb der Fotofreunde 60 plus und verschiedene Kunstaustellungen im Bürgerhaus.

Gemeindepolitik:
"Gemeindepolitisch gesehen steht der Doppelhaushalt im Fokus unserer Diskussionen. Dieser soll nach einer weiteren Beratung im Haupt-und Finanzausschuss am 16 Januar und letztendlich am 30 Januar in der Ortsgemeinderatssitzung verabschiedet werden", so der Bürgermeister.
Er werde - trotz höheren Steuereinahmen - leicht defizitär sein. Das liegt unter andrem an gestiegenen Umlagen an den Kreis und die Verbandsgemeinde.
"Die Erweiterung der Grundschule und des Horts muss in meinen Augen oberste Priorität im Jahr 2020 haben. Wie und wann es hierbei endlich weiter geht interessiert nicht nur die Eltern."
Als "Endlosschleife" bezeichnete Hook den geplanten neuen Kindergarten beziehungsweise den Erwerb des Geländes dafür. Auch hierbei sollte es dieses Jahr eine Entscheidung geben.
Bei der Ganerbhalle sei eine Renovierung für Mitte des Jahres angedacht, welche voraussichtlich zwei Jahre andauern werde. Er sah die Gemeinde in der Pflicht, den Vereinen, die vorrausichtlich zwei lange Jahre keine Möglichkeit haben die Ganerbhalle zu nutzten, die größtmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.
Trotz vieler Tempo-30-Zonen funktioniere das mit der Verkehrsberuhigung nicht si richtig. Das Dorfoberhaupt appellierte an seine Mitbürger*innen, sie sollten sich einfach mal an die Vorschriften halten: "Sichere Schul- und Kitawege müssen uns wichtiger sein denn je. Mit den Bürgersteigen und Radwegen beziehungsweise deren Zuständ können und dürfen wir nicht zufrieden sein - da sehe ich großen Nachholbedarf." Es werde Zeit, das vor Jahren erstellte Verkehrskonzept umzusetzen.
Jürgen Hook sprach sich für die Förderung sozialen Wohnraums aus, denn bezahlbares Wohnen sei ein zentrales Thema.
Die Digitalisierung werde die Menschen vor große Herausforderungen stellen und sich auch in der Gemeinde auswirken.
"Rechtes und braunes sowie fremdenfeindliches Gedankengut haben hier in Dudenhofen und auch anderswo nichts zu suchen", meinte Hook kategorisch.
"Ich bin mir sicher, dass wir auf der einen Seite im kritischen Dialog, aber dann auch im solidarischen miteinander all diese von mir aufgezählten Aufgaben bewältigen können, so der Dorfchef zum Abschluss. Er allen, die mit ihrem Engagement liebens- und lebenswertes Dorfleben ermöglichten.
Traditionell wurden von Bürgermeister, gemeinsam mit seinen Beigeordneten Reinhard Burck (Grüne) und Hartmut Lardon (FDP) all jene geehrt, die im vergangenen Jahr besonderes geleistet haben für das Dorf. Tradiotion ist auch, dass die Sternsinger ihre Aufwartung machten.
Mit poetischen Texten und sanfen Melodien unterhielten die Sängerin Julia Ackermann und Alexander Mudrow am Klavier als "Julie Pop-Poesie" die Gäste, unter denen sich auch die Bürgermeisterkolleg*in Silke Schmitt-Makdice aus Hanhofen und Harald Löffler aus Harthausen.
Eine Tanzeinlage der Juniorgarde des Karnevalsvereins Dudenhofen wurde ebenfalls begeistert aufgenommen. (Fotos: ks)

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