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Von Klaus Stein
Sie ist sichtlich dünn, die junge Frau, die heute vor dem Speyerer Dom mit viel Empathie für das Anliegen von "Coloured Rain" wirbt. In den vergangenen Tagen hatte sie sich in Landau an einem Hungerstreik beteiligt, Gandhi als Vorbild, und für ein großes Medienecho gesorgt.

Mit dieser drastischem Maßnahme wollte die kleine Gruppe von Jugendlichen auf die katastrophalen Zustände in den griechischen Flüchtlingslagern aufmerksam zu machen und insgesamt für eine bessere Flüchtlingspolitik einsetzen.
Clara und Lovisa aus Landau und Laurenz aus Dresden prangern an, dass die schlechten hygienischen Bedingungen der perfekte Nährboden für das Corona-Virus seien. Deutschland habe gerade einmal 42 von 1150 zugesagten unbegleiteten minderjährigen aus dem Flüchtlingscamp Moria auf Lesbos aufgenommen: "das ist lange nicht genug!" heißt es in ihrer Erklärung. Die wollen sie in einem offenen Brief der Landesregierung in Mainz zustellen.
Außerdem fordern sie die „Fridays For Future“ Bewegung auf, sich deutlich zu positionieren und sich den Forderungen anzuschließen, "da diese untrennbar mit dem Klima und der Klimagerechtigkeit verbunden" seien. Denn das "Klima gehört jetzt bereits zu einer der Hauptfluchtursachen und in den nächsten 50 Jahren könnten bis zu 1 Milliarden Menschen deswegen auf der Flucht sein."
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Die beiden großen Kirschen unterstützen die Aktion der jungen Menschen. Bischof Karl-Heinz Wieremann und Kirchenpräsident Chriatian Schad sprachen auf dem Domplatz mit den Aktivist*innen.

Die Forderungen lauten im Einzelnen:
- Die Evakuierung der überfüllten Flüchtlingslager und die Unterbringung an Orten, wo sie vor dem Virus geschützt sind. Die EU hat Platz für Menschlichkeit.
- Notwendige Quarantäne- und Schutzmaßnahmen gegen Korona sollten überall durchgeführt werden, um die exponentielle Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dazu gehören auch Flüchtlingslager.
- Zugang zu medizinischer Versorgung für Obdachlose, Flüchtlinge und alle anderen.
- Durch eine europäische Anstrengung, humanitäre und finanzielle Unterstützung für die am meisten betroffenen Gebiete, insbesondere Griechenland.
- Zugang zu Asylverfahren und bedingungslose Rechtsstaatlichkeit, auch in Krisenzeiten
?? Notwendige Quarantäne- und Schutzmaßnahmen gegen Korona sollten überall durchgeführt werden, um die exponentielle Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dazu gehören auch Flüchtlingslager.
- Zugang zu medizinischer Versorgung für Obdachlose, Flüchtlinge und alle anderen.
- Durch eine europäische Anstrengung, humanitäre und finanzielle Unterstützung für die am meisten betroffenen Gebiete, insbesondere Griechenland.
- Zugang zu Asylverfahren und bedingungslose Rechtsstaatlichkeit, auch in Krisenzeiten. (Foto: ks)

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