Von Klaus Stein
Schauen wir nach der Kommunalwahl auf das Umland, so erlebte die CDU in der Verbandsgemeinde Dudenhofen ein regelrechtes Debakel. Mit Verlusten von 13,4 Prozent büßten sie im Verbandsgemeinderat ihre absolute Mehrheit ein. Die großen Gewinner waren auch hier die Grünen mit einem Plus von 9,9 Prozent.

Noch schlimmer sieht es für die Schwarzen im Ortsgemeinderat Dudenhofen aus, denn dort verloren sie ebenso viel wie Verbandsgemeindeweit. Hier ist die SPD mit einem Zuwachs von 9,6 Prozent der große Gewinner. Der neue SPD-Ortsbürgermeister Jürgen Hook hat auch seine Partei mit hochgezogen. Die Grünen blieben im Spargeldorf mit Plus 4,8 Prozent unterdurchschnittlich.
In Hanhofen gibt eine große Kontinuität, denn nicht nur der Wechsel im Ortsbürgermeisteramt von Friederike Ebli (SPD) zu ihrer Parteifreundin Silke Schmitt vollzog sich reibungslos, auch die absolute SPD-Mehrheit im Rat wurde verteidigt.
Harthausen bleibt ein schwarzes Bollwerk, denn dort kann die CDU trotz deutlicher Verluste weiter mit absoluter Ratsmehrheit regieren. Als alleiniger Kandidat bleibt Harald Löffler für eine weitere Wahlperiode Ortsbürgermeister.
In Römerberg muss die CDU nicht nur ein Minus von 18,7 Prozent verkraften, ihr droht auch der Verlust des Ortsbürgermeisters, denn der Grüne Matthias Hoffmann liegt mit 40,2 Prozent deutlich vor dem CDU-Kandidat Matias Müller (34,9%). Die Entscheidung fällt am übernächsten Sonntag bei einer Stichwahl.
Mit 12,2 Prozent zieht die FDP in den Ortsgemeinderat ein. Bei einem Zugewinn von 11,7 Prozent sind die Grünen fast auf Augenhöhe mit den Schwarzen. Die eh schon schwache SPD verlor noch einmal fünf Prozent.
Fazit: die Ära der CDU-Dominanz ist vorbei, denn Grün ist das neue Schwarz.