Von Klaus Stein
Das war nix, was der FV Dudenhofen gegen die "Kleinen Teufel" des 1. FC Kaiserslautern am Samstag im eigenen Stadion ablieferten. FVD-Trainer Steffen Litzel hatte wohl einen Machtplan: Die Lauterer früh stören, nicht ins Spielkommen lassen,  und mit schnellen Vorstößen selbst zum Torerfolg kommen.

Das sah in der ersten Viertelstunde auch ganz gut aus. Da kamen die Gekb-Schwarzen durch eben solche Konter zu drei guten Torchancen, allerdings ohne Treffer.
Insgesamt machten der FVD zu wenig für die Offernsive.
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Es war dann eher überraschend, als in der 20. Minute der FCKII durch Jean-René Agahayan in Führung ging. Marco Müller legte in der 38. Minute nach zum 2:0 für die Gäste. Spätestens jetzt war Litzels Plan obsolet, hatten die Jungen Wilden Oberwasser.
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Zwar mühten sich die Platzherren nach Kräften, aber so richtig zwingend war das alles nicht.
Nach der Pause versuchten die Dudenhofener, mehr Zug zum Tor zu entwickeln. Jetzt liefen sie aber immer wieder in Konter der Roten.
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Es wurde für die zu harmlosen "Wespen" auch nicht besser, als Sven Philipp Hoffmann nach einer Notbremse mit Rot vom Platz musste (55). Spätestens jetzt waren die Lauterer in allen Belangen überlegen.
Das 3:0 für den FCKII in der 76. Minute durch Lennart Thum war die zwangsläufige Folge. Die Gäste hatten jetzt Torchancen im Minutentakt. Es war dem hervorragend haltenden FVD-Keeper Malcolm Little zu verdanken, dass es nicht zum Debakel ausartete.
Litzel wird einige Arbeit haben, die Qualität, die sein Team zweifelsohne besitzt, nach zwei Niderlagen wieder zum Tragen zu bringen. (Fotos: ks)