Von Klaus Stein
Es wurde in den vergangenen Monaten viel Porzellan zerbrochen zwischen dem Stadtplaner Stephan Böhm und der Stadtverwaltung. Die halbherzigen Versuche, Böhm in die Diskussion, um die Fortschreibung der Innenstadtgestaltung mit einzubeziehen, sind gescheitert. Das lag unter anderem auch an der despektierlichen Behandlung des weltweit geschätzten Architekten.
So wurde ihm unter anderem "Geldgier“ unterstellt und dass er ja keinerlei Veränderung zulasse. Bei der Veranstaltung des Zukunftsforums wurde das ad absurdum geführt.
Es ist das Landesamt für Denkmalschutz, dass Eingriffe in die Sichtachse Dom-Altpörtel als ausgeschlossen einstuft.
Dem Zukunftsforum liegen Mails vor die verdeutlichen, was hinter den Kulissen wirklich lief.
Was die Vertreter von sechs Stadtratsfraktionen (die SPD glänzte durch Abwesenheit) mitnehmen konnten waren zahlreiche Anregungen, wie die Innenstadt gegen die Folgen des Klimawandels gewappnet werden kann. Schade, dass sich die Stadtverwaltung komplett verweigerte.
Die meisten Ratsmitglieder machten deutlich, dass sie sich keinen kompetenteren Berater als Stephan Böhm vorstellen könnten.
Vielleicht gibt es ja nach den Wahlen am Sonntag einen neuen Anlauf, den Stararchitekten als Berater zu gewinnen, Das wird nicht einfach sein nach den bisherigen Brüskierungen.